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Pulver verschossen!?

Borussia Dortmund - VfB Stuttgart.


Die Erwartungen der Fans aus beiden Lagern waren hoch, da alle auf eine Wiederholung des 28. Spieltag der letzten Saison hofften (Endspielstand: 4:4). Der Signal Iduna Park war standesgemäß mit 80.720 Zuschauern ausverkauft, die Stimmung kochte. Vorweg: Das Spiel konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen.

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte boten sich beide Mannschaften einen offen Schlagabtausch in einer guten Bundesligapartie. Doch der einzig große Aufreger der ersten Halbzeit war in der 18. Spielminute, als die Emotionen auf den Rängen überkochten. Stuttgarts Holzhauser war mit Sebastian Kehl zu einem Kopfballduell hochgestiegen und traf den Dortmunder Kapitän mit dem Ellenbogen am Kopf. Das Publikum forderte folgerichtig die rote Karte für den Youngster, doch der war mit der gelben Karte von Schiedsrichter Felix Zwayer glücklich bedient. Kehl musste verletzungsbedingt nach dem Zweikampf seinen Arbeitstag vorzeitig beenden und es kam der junge Moritz Leitner. Allerdings konnte sich keines der beiden Teams entscheidend vor dem Tor durchsetzten, somit war der Halbzeitstand 0:0 völlig gerechtfertigt.

In der zweiten Halbzeit zeigte der BVB die größere Lust am Spiel und übernahm folgend das Geschehen. Größtes Manko war jedoch die altbekannte schlechte Chancenauswertung des Ruhrpottclubs. So scheiterte der für Großkreutz eingewechselte Julian Schieber aus 10 Metern am starkspielenden VfB-Keeper Ulreich, der zuvor sein Können schon gegen Hummels unter Beweis stellen musste. Kurz vor Schluss hatte Lewandowski den Lucky-Punch auf den Fuß, doch der abgefälschte Ball landetet in der 88. Minute am Querpfosten.

Trotz einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte der Partie, konnten die Borussen nicht gewinnen und verlieren immer mehr den Anschluss an die Tabellenspitze, da der Ligaprimus aus München mit 0:3 in Hamburg weitere 3 Punkte im Meisterschaftsrennen eingefahren hat. Meistertrainer Jürgen Klopp sieht nach dem Unentschieden keine größeren Probleme und bereitet das Team auf das kommende Championsleagueduell in Madrid vor, in dem es heißt “den Königlichen auch das zweite Bein stellen”.

Torsten Dittmann

4.11.12 17:26

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